Triumph- Schwenkergespann

Immer noch einsatzfähig:Das Zweizylinder Triumph- Schwenkergespann von 1969

  Der Zweizylinder Triumph-Motor mit Weslake-Zylinderkopf

  Völlig neu im Gespann war damals die Schwinggabel

Dieses Schwenkergespann mit  einem Zweizylinder Triumph Motor gehört Eugen Luitz aus Waldburg im Allgäu und wurde 1969 von Rainer Hattig aus Aschaffenburg hergestellt. Hattig baute nur zwei Exemplare dieses seltenen Gespanns; eines fuhr er selbst und das andere verkaufte er seinen guten Fahrer- kollegen Eugen Luitz, der dieses Gespann bis heute hegt und pflegt und immer noch einsatzfähig in der Garage stehen hat.
Für den Antrieb sorgt ein 650 ccm Triumph- Bonneville- Motor,     dessen Hubraum durch die Verwendung eines WESLAKE-Vierventil- Zylinderkopfes auf 750 ccm erhöht wurde, somit  ist der Motor nun mit insgesamt 8-Ventilen bestückt. Durch die Umstellung auf Met- hanolbetrieb konnte nochmals eine Leis- tungssteigerung um etwa 15 PS erreicht werden, so dass der Motor nun ca.90 PS leistet.
Völlig neu war seinerzeit auch die Vorderrad- Schwinggabel, die damals als eine der ersten  im Gespann zu sehen war. Der spätere Europameister Michael Datz- mann war von der Konstruktion so ange- tan, das er das Gespann mehrmals ver- messen und später, mit eigenen Ideen ergänzt, nachgebaut hat. Auch besaß dieses Gespann eine Hinterradfederung. Die Kupplung und das Vierganggetriebe sind  von Norton

Der komplette Rahmen sowie der Beiwagen und sämtliche Verkleidungen wurden von Hattig in Handarbeit hergestellt.Mit seinem Beifahrer Manfred Ludwigkeit war Eugen Luitz mit diesem Gespann bis zum Verbot der Schwenker, 1973, unterwegs.Nach der Umstellung auf starre Beiwagen ging Eugen Luitz noch einige Jahre mit Herrmann Bacher aus Baindt,dem Vater der beiden heutigen Bahnfahrer Herrmann und Daniel, an den Start.


Siehe auch : Schwenker-Gespanne

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