Rulem Eisspeedwaymotor

Beim Rulem Eisspeedwaymotor handelt es sich um einen Modifizierten JAWA 889 2-Ventilmotor bei dem der Zylinderkopf komplett neu entwickelt wurde. Das Projekt entstand praktisch als Hobbyprojekt von Franz Russegger in Zusammenarbeit mit seinem Freund Christian Lembacher  noch während deren Studienzeit.  Zwischen 2003 und 2009 wurden drei verschiedene Zylinderköpfe konstruiert und gebaut, wobei erst der letzte Zylinderkopf, der Ende 2008 konstruiert und in 2009 gefertigt und abgestimmt wurde, eine bessere Motorcharakteristik aufwies als ein getunter Jawa Motor.  Seitdem wird der Motor durchgehend vom Österreichischen Spitzenfahrer Franz Zorn in der Eisspeedway Weltmeisterschaft eingesetzt.
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Rulem-2Schon früh hatte man erkannt das mit dem Serienmäßigen Jawa Zylinderkopf keine höheren Gasgeschwindigkeiten mehr zu erreichen waren so das man sich entschloss den Kopf komplett neu zu konstruieren. In unzähligen Versuchen auf der sogenannten Flowbench wurde mit verschiedenen Einströmwinkeln, Ventillängen, Öffnungshüben u.s.w. experimentiert bis sich das gewünschte Ergebnis einstellte. Ebenso wurden neue Ventile, Ventilfedern so wie eine geänderte Nockenwelle verbaut. Aber auch im Motorgehäuse wurden zahlreiche Änderungen vorgenommen. Unter anderen kam eine geänderte Kurbelwelle, ein spezielles Pleuel sowie ein spezieller Kolben zum Einsatz. Und das sich die Mühe gelohnt hat beweisen die jüngsten Erfolge des Saalfeldener Eispiloten.
In den letzen 12 Jahren haben sich Christian Lembacher als Tuner und Franz Russegger als Konstrukteur in variantenreichen Vielfalten der Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich der veränder-  baren Geometrien im Zylinderkopf, vor allem in Kanälen und Brennraum ausgetobt, und dementsprechend konstruiert, gebaut, getestet, verworfen, verbessert, um schließlich und endlich den in den letzten Jahren äußerst leistungsstarken und bewährten Eisspeedwaymotor Franky Zorns zu finalisieren.

Der Motor läuft unter der Bezeichnung Rulem welche sich aus den jeweiligen Anfangsbuchstaben der Erbauernamen  Russegger und Lembacher zusammensetzt. Eine Produktion größerer Stück- zahlen ist nicht geplant, dafür ist der Markt für solche Motoren zu klein. So bleibt es auch in Zukunft, zumindest solange wie Franz Zorn aktiv fährt, bei einem Einzelstück.

 

Die Erbauer haben mich gebeten keine weiteren Technischen Details zu veröffentlichen, da sie eine Menge Geld in das Projekt investiert haben und der Wissensvorsprung nicht durch Nachbauten gefährdet werden soll.

Weitere Infos finden Sie auch auf der Homepage von Franz Russegger::

www.konstruktion-russegger.at

 

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