Speedway Start System

Startsystem-1

Was im Moto-Cross Sport bereits seit Jahren Standard ist, hält jetzt auch im Speedwaysport Einzug. Und zwar ein sogenanntes Startsystem für die vordere Schwinggabel, im Moto Cross Sport auch als “Launch Control” bekannt . Dabei wird die Schwinggabel des Vorderrads vorm Start eingefedert und dann mittels eines einrastenden Bolzens blockiert so das ein Ausfedern und  damit das Anheben des Vorderrads beim Start verhindert wird. Der Fahrer kann seine Sitzposition weiter nach hinten verlagern und hat dadurch nicht nur besseren Grip sondern sein Bike jederzeit ohne Wheelie unter Kontrolle. Die Fixierung löst sich automatisch wieder sobald die Gabel nach dem wegfahren wieder einfedert.

Startsystem-3
Startsystem-2

Links im Bild das komplette System wie es von der italienischen Firma For Stroke World angeboten wird. Der Preis beträgt zur Zeit etwa 230,00 € .

Passt bei allen Gabeln von Stuha, JRM, BAR

www.fourstrokeworld.com

Four Stroke World di Bernar Mary
Via G. Falcone, 13
Alonte 36045 (VI) Italy

info@fourstrokeworld.com

P. IVA: 03747590242 - N.REA: VI-350517
 

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Titan im Rennsport

Im Motorsport zählt jedes Gramm Gewicht, deshalb ist man ständig auf der Suche nach neuen leichteren Materialien mit hoher Zugfestigkeit. Da Aluminium zwar leicht ist aber auch  nur eine geringe Zugfestigkeit besitzt, kommt es für hochbeanspruchte Motorteile wie Ventile, Kurbel,- oder Nockenwelle nicht in Frage. Titan dagegen hat Festigkeitseigenschaften im Bereich von vergüteten Stählen und behält diese Eigenschaften bis in Temperaturbereiche von ca. 200 – 500 °C bei. Je nach Legierung beträgt die Zugfestigkeit zwischen ca. 300…1200 N/mm². Mit einem spezifischen Gewicht von 4,4 g/cm³ ist Titan jedoch fast um die Hälfte leichter als Stahl (ca. 42%). Die Korrosionsbeständigkeit von Titan ist außerordentlich hoch, insbesondere gegenüber Chloridlösungen, Seewasser und organischen Säuren.
Vom 1. Januar 2013 an sind Titanteile auch im Bahnsport für einige Komponenten wieder zugelassen. Ausdrücklich ausgeschlossen ist die Verwendung von Titanteilen beim Rahmen, bei den Achsen, sowie Gabeln und Lenkern. Auch dürfen die Spikes beim Eisspeedway kein Titan enthalten.
Fragt sich natürlich was bringt die Verwendung von Titan in modernen Bahnmotoren wie dem GM ?.
Hauptvorteil ist natürlich das geringe Gewicht, geringere oszillierende Masse (leichte Ventile) benötigt weniger Bedienkraft von der Federmechanischen Seite und von der Motormechanischen Seite und das leichtere Ventil wird auch weniger kräftig auf den Ventilsitz aufschlagen, wodurch sich der Verschleiß verringert und der Motor auf jeden Fall auch drehfreudiger wird. Da aber hohe Drehzahl nicht gleich mehr Leistung bedeutet, sollten  diese Motoren mit einen Drehzahlbegrenzer ausgestattet sein wie er z.B. bei den frei programmierbaren Zündanlagen von HPI oder PVL vorhanden ist.
Sinn macht der Einsatz von Titan auch bei den Pleueln da Titanpleuel bei gleicher Festigkeit etwa ein Drittel weniger als hochwertige Stahlpleuel wiegen. Weil Titan schlechte Laufeigenschaften hat, ist es allerdings als Lagerwerkstoff ungeeignet weshalb die Gleitlagerschalen hierbei beidseitig mit einem Anlaufbund versehen sein müssen.
Wegen der hohen Kosten für die Titanteile, etwa 100% teurer als Stahl, wird sich der Einsatz von Titanteilen im Bahnsport in Grenzen halten und nur da lohnen wo es absolut Sinn macht. Außerhalb des Motors käme da zum Beispiel die Spiralfeder des hinteren Zentralfederbeins in Frage so wie es YAMAHA bei seinen YZ Rennmaschinen praktiziert.

GM Titan

Die Firma Großewächter in Spenge bietet ein Sortiment von Titanteilen für den GM-Motor an welches aus Ventilen, Ventilsitzen, Federn, Federtellern und Haltekeilen besteht. Außerdem gibt es ein Titanpleuel (ca. 100 g leichter als Orginal)  und einen Titan Kolbenbolzen.

Weitere Informationen und Preise:

Großewächter Racing Parts
Soar 25
D-32139 Spenge

info@gw-racing-parts.de

Tel.: ++49 (0) 52 25 85 92 56
Fax: ++49 (0) 52 25 85 92 57
 

 

www.gw-racing-parts.de

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Neue Vorschrift Speedway-Kotflügel

Die FIM hat zu Beginn der Saison 2012 den Artikel 43.03 der Technischen Bestimmungen für Speedway- motorräder geändert. Der Artikel besagt das der Abstand zwischen Hinterreifen und dem Kotflügelende nicht mehr als 35 mm betragen darf. Dadurch soll verhindert werden das bei einem Sturz Körperteile zwischen Reifen und Kotflügel gelangen und es dadurch zu schweren Verletzungen kommt.

Speedway-Kotflügel-1

Wenn der Abstand zwischen Reifen und Kotflügel größer als 35 mm ist muß ein zusätzlicher Schutz zwischen Rad und Kotflügel montiert werden.


Langbahn-Smoli-12
Speedway-Kotflügel-2

Die Neue Vorschrift sorgt für ein futuristisches Aussehen des Heckteils

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