Gatzka Prototyp                                                              www.bahnsporttechnik.de 

Gatzka-Motor

Mit diesem DOHC Prototyp Speedwaymotor tauchte der Dohrener Tobias Kroner Anfang der Saison 2012 auf den Speedwaybahnen in Deutschland auf und war damit auf Anhieb erfolgreich. Ob Sieg beim stark besetzten Rennen in Cloppenburg oder der Gewinn der Deutschen Speedwaymeisterschaft , der Motor arbeitete stets zuverlässig. Entwickelt wurde er von Norbert Gatzka, der einige Jahre als Techniker in der FormelGatzka-Portrait-1-1 Abteilung von BMW arbeitete und somit über einiges an Erfahrung in der Motorenkonstruktion besitzt. In Zusammenarbeit mit dem dänischen Tuner Flemming Graversen entstand ein bis auf wenige Ausnahmen völlig neu konstruierter Motor. Es handelt sich hier um einen extremen Kurzhubmotor mit Bohrung/Hubverhältnis von 93 x 73 mm. Sofort ins Auge fällt hierbei der aus einem Teil bestehende Steuergehäusedeckel der es ermöglicht die komplette Motorsteuerung auf einmal frei zu legen. Der Zylinderkopf mit zwei oben liegenden Nockenwellen und über Tassenstößel betätigten Ventilen kann eine gewisse Ähnlichkeit mit dem von FGM vor einigen Jahren entwickelten Doppelnocker Motor nicht verleugnen. Seine Zündfunken erhält der Motor mittels einer frei programmierbaren elektronischen Zündanlage die ihren Strom von einer an Bord befindlichen Batterie erhält. Da Gatzka den Motor ständig weiterentwickelt wird es wohl noch ein bis zwei Jahre dauern bis die Entwicklung aus dem Prototypen Stadium herauskommt. Eine Serienproduktion des Motors ist laut Gatzka eh nicht geplant wenngleich man sich bei bestehenden Interesse durchaus vorstellen kann weitere Exemplare herzustellen. Tobias Kroner stieg nach zwei Jahren als Testpilot aus und fährt jetzt wieder GM-Motoren. Zu Beginn der Saison 2017 tauchte dann der Pole Adam Skornicki mit einer Weiterentwicklung des Gatzka Motors bei einem Ligarennen in England auf.

Gatzka--Motor-3-1

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