FIS


Die FIS Speedwaymaschinen wurden ab 1953 in den WSK PZL Flugzeugwerken in Rzeszow in Südpolen hergestellt.Der dortige Speedwayclub Stalowcy, für dem heute so bekannte Fahrer wie Mikael Max oder Tomasz Rempala an den Start gehen, war seinerzeit mit der Leistung der JAP-Motoren unzufrieden und so wurden die beiden Techniker Tadeusz Fedki und Romuald Izewski damit beauftragt ein Wettbewerbsfähiges Speedwaymotorrad zu konstruieren. Als Grundlage diente dabei der damals alles beherr- schende JAP- Zweiventilmotor. Die Maschine war auf Anhieb sehr erfolgreich und wurde schon bald von allen Polnischen Spitzenfahrern verwendet. Nur wenige FIS-Motorräder wurden ins Ausland verkauft, so das heute nur noch wenige Exemplare existieren.In Deutschland fuhren unter anderen  Rudi Münzloher und Otto Barth die Polnischen Aggregate.    


  FIS-Speedwaymaschine,die sich heute im Museum von Ian Paterson in Schottland befindet



 Eine der wenigen Maschinen mit FIS-Emblem am Ventilgehäuse


Eine Holländische FIS/JAP-Maschine die von Henk Steman sen. konstruiert wurde. Steman        setzte auf einem FIS- Kurbelgehäuse einen JAP- Zylinder und Zylinderkopf.


FIS-Prototyp

  FIS von Ray Young (England)


Otto Barth FIS/JAP

FIS-Speedwaymaschine von Otto Barth aus Diessen am Ammersee, der damit in den 60er und siebziger Jahren sehr erfolgreich unterwegs war. Otto Barth, der auch beim Eisspeedway aktiv war, restaurierte dieses Motorrad nach Karriereende sehr sorgfältig, so das es sich heute in einem hervorragenden Zustand präsentiert. Leider ist Otto Barth im Jahre 2005 verstorben. Sein Sohn Jürgen stellte mir diese Fotos freundlicherweise zur Verfügung

Falls jemand noch weitere Technische Informationen über FIS hat so wäre ich ihm dankbar für eine kurze Mail >>

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