Eisspeedwaybikes 2013                                                                                www.bahnsporttechnik.de 

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Im Eisspeedway GP 2013 waren alle Fahrer mit stehend eingebauten Motoren unterwegs.
Links die Maschine von Weltmeister Danil Iwanov und daneben die Bikes von Vitali Komisevitsch. Während viele Spitzenfahrer auf Up-Sidedown Gabeln schwören, zeigt Assen Sieger Dimitri Koltakov (oben) das man auch mit einer herkömmlichen Gabel erfolgreich sein kann.

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Bike von Gerrit Schukken NL

Hier handelt es sich um ein herkömmliches Bootsma Fahrgestell mit stehend eingebauten JAWA Motor. Gut zusehen hier auch das ab 2013 (für FIM Läufe) vorgeschriebene Hitzeschild für den Schalldämpfer,welches im Falle eines Sturzes den Fahrer vor Verbrennungen schützen soll. Dieses Hitzeschild muß fest auf dem Schalldämpfer montiert sein und muß für alle ab 2012 homologierten Dämpfer bereits vom Hersteller montiert sein. Im DMSB Bereich gilt diese Vorschrift erst ab 2014.


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Der KLM-Doppelnocker den die Gebrüder Komisevitch in dieser Saison bei einigen Rennen einsetzten sorgte bei der Konkurenz für Aufsehen. Er war bereits im letzten Jahr in Schweden getestet worden und wurde für die Saison 2013 noch einmal überarbeitet. Unter anderen ist das Gehäuse jetzt an der rechten Seite wesentlich schmaler geworden. Auf Basis des JRM 886 2-Ventil Motors mit 87 mm Hub wurde hier ein  Zylinderkopf mit zwei obenliegenden Nockenwellen montiert. Die Steuerung des Ventiltriebs erfolgt mittels Kette die hier allerdings nicht wie beim Single die Nockenwellen direkt antreibt sondern ein in der mitte unterhalb der Nockenwellen befindliches Zwischenrad antreibt durch welches dann über Zahnräder die beiden Nockenwellen angetrieben werden. Die Betätigung der sehr steil im Zylinderkopf stehenden Ventile erfolgt dann über kurze Kipphebel. Die Komisevitch Brüder montierten einen Blixt-Vergaser mit Kammer bei dem allerdings der Schwimmer entfernt wurde so das der Vergaser wie die Kammerlose Version arbeitete. Die Leistungsentfaltung dieses Motors war so enorm das selbst so erfahrene Piloten wie die Komisevitch Brüder Anfangs Schwierigkeiten hatten diese auf der Bahn umzusetzen. So arbeitete das Team um Klaus Lausch fast die gesamte Saison daran durch kleinere Änderungen die Motorcharakteristik soweit zu optimieren das der Motor in allen Drehzahlbereichen optimal zu beherrschen war. Wie gut dies gelungen ist zeigten der Sieg von Vitali Komisevitch in Berlin und die guten Plazierungen der Brüder bei den GPs.
Laut Auskunft von KLM wird dieser Motor  nicht mehr weiter entwickelt und wird daher ein Einzelstück bleiben.


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 Stefan Pletschachers Maschine mit demontiertem Heckteil

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Maschine des WM dritten Dimitri Komisevitch


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KLM 2-Ventil JAWA Motor in der Maschine von Stefan Pletschacher

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Pavel Tschaika aus Rußland kam mit einem 2-Ventil GM an den Start der von Joachim Kugelmann und Marcel Gerhard entwickelt wurde.

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