Christian Rinkenburger´s 125er

Die 2006 neu konstruierte Eigenbau Langbahnmaschine mit der Christian Rinkenburger auf Anhieb Vize-Europameister werden konnte

 2007 verhalf diese Maschine Christian Rinkenburger zum Sieg bei der FIM-Gold-  Trophy in Bielefeld

  Die Selbstkonstruierte Alu-Hinterradschwinge mit WP-Zentralfederdämpfer

Beim Pfingstrennen 2007 in Stadskanaal fiel mir in der 125 ccm Klasse ein Fahrer auf, dem es doch tatsächlich gelang den zweifachen Europa- meister Nick Lourens zweimal zu schlagen. Eine Woche später wurde der gleiche Fahrer Sieger der FIM Gold Trophy 125ccm in Bielefeld. Grund genug für bahnsporttechnik.de einmal nachzufragen wer dem jungen Mann mit Namen Christian Rinkenburger ein solch schnelles Gefährt gebaut hat. Konstrukteur dieser  Eigenbau- Langbahnmaschine mit liegend eingebauten HONDA- Motor ist der Vater des schnellen Nachwuchsfahrers, Werner Rinkenburger aus Bermatingen am Bodensee, der auch zum Mechanikerteam des bereits International erfolg- reichen Schwarzwälder Bahnfahrers Max Dilger gehört.
Beim Fahrgestell der Maschine handelt es sich um einen kompletten Eigenbau von Werner Rinkenburger mit Zentralfederbein hinten und selbst konstruierter Schwinggabel vorn. Bei der Hinterradschwinge fällt zuerst die doppelte Verstrebung zum Anlenkpunkt des über dem Motor plazierten Stoßdämpfers der Firma WHITE POWER auf. Die Schwinge wurde komplett aus Leichtmetall zusammengeschweißt und wiegt lediglich 1980 Gramm.
Besonderen Wert legte Werner Rinkenburger auf die Herrichtung des Zweiventil- HONDA Motors der liegend eingebaut wurde. Entgegen der Meinung anderer Spitzenfahrer in dieser Hubraumklasse, die Vierventilmotoren einsetzen, ist Rinkenburger beim Zweiventiler geblieben, weil er hier die besseren Strömungsverhältnisse ausgemacht hat. Der Kraftstoff wird dem Motor über einen kammerlosen BZ- Flachschieber- vergaser zugeführt. Der Durchmesser dieses Vergasers, der eigentlich für die neue 250er Klasse mit 30mm Durchlaß konstruiert wird, wurde mittels einer eingesetzten Reduzierhülse auf 29 mm verkleinert. Die Orginal Zündanlage wurde durch eine PVL-Rennzündanlage ersetzt, dessen Kennfeld mittels Computerprogramm individuell angepasst werden kann. Die  in  Tettnang- Laimnau   ansässige      Firma    “ dokutec ” unterstützt das Team Rinkenburger bereits seit ihren Anfängen mit PVL Zündtechnik, DENSO Zündkerzen und Schmierstoffen.
Auch das Autohaus Detlef Schmuttermayr in Augsburg-Friedberg, der mittlerweile Eigen- tümer des Motors ist und diesen noch weiter in Leistung und Standfestigkeit verbessert hat, hat immer ein offenes Ohr wenn das Team Rinken- burger wieder einmal Prüfsatandsversuche auf dem Dynajet Prüfstand durchführen möchte um noch mehr Leistung aus dem japanischen Aggregat herrauszukitzeln.

Detlef Schmuttermayr stellte Christian Rinkenburger den Motor für die Finalläufe in der 125er Klasse freundlicherweise zur Verfügung. Über die Leistung des Motors hüllt sich Werner Rinkenburger in Schweigen, doch dürfte sie weit über der 20 PS-Marke liegen. Das Serienmäßige Viergang- getriebe wurde beibehalten

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  Christian Rinkenburger in Aktion