WESLAKE

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Einstellung des Ventilspiels

Motorsteuerung OHV-Motor Ein Ritzel auf der Kurbelwelle treibt ein darüberliegendes Zwi- schenrad an, welches wiederum das darüber- liegende Nockenwellenrad antreibt. Das Nocken- wellenrad hat dabei die doppelte Zähnezahl als das Kurbelwellenritzel und dreht dadurch nur mit halber Motordrehzahl. Das Zwischenrad ändert zwar die Drehrichtung, hat aber auf die Übersetzung keinen Einfluß. Die Nockenwelle hat zwei Nocken wodurch über Rollenstößel und Stößelstangen die Ventile betätigt werden. Auf der Zeichnung oben ist nur eine Stößelstange abgebildet, da als Ersatzteil die Stößelstangen für Einlaß- und Auslaßventil gleich sind. Die Stößelstangen sind in einem Führungsrohr untergebracht, welches auf dem Foto ganz oben gut zu erkennen ist. Vor dem Nockenwellenrad ist noch ein einzelner Nocken angeschraubt, der den Zündkontakt betätigt.(179)

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Diese Explosionszeichnung zeigt die rechte Seite des OHV-Motors mit dem Nadellager für die Kurbelwelle (70)und das Gehäuse für die Aufnah- me der Steuerzahnräder. Ganz rechts unten, die Ölpumpe für die Frischölschmierung und darüber der kleinere Deckel mit dem eingestanzten “W”der den Zugang zu den Zündkontakten ermöglicht. Die Stehbolzen für den Zylinder sitzen in sogenannten Heli-Coil Gewinde- buchsen (251)aus Stahl, die den Stehbolzen im Aluge- häuse einen festen Sitz garantieren.


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 Zylinder und Zylinderkopf in Einzelteilen.Hier auch gut zu erkennen,das die Kipphebelwelle in zwei Gleitlager geführt wird.

Weslake-Kipphebel
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OL-Weslake

Otto Lantenhammer,der bekannte Ex-Fahrer und Tuner aus Moosmühle,reiste im Winter 1976/77 nach England um bei der Fa.Weslake vorstellig zu werden.Dort war man hellhörig geworden,nachdem 1976 der damals neuentwickelte Vierventil-Jawa die Langbahn-WM gewonnen hatte.Lantenhammer ließ sich von Weslake alle Vollmachten geben um einen Bahnmotor nach seinen Ideen zu entwickeln.

WesOLZylkopf

OL-Weslake-Motor mit zwei  Vergasern

 OL-Weslake Zylinderkopf mit Ventile          

Geändert an den Motoren wurde unter anderen der Zylinderkopf, der an der Ansaugseite verstärkt wurde. Ebenfalls wurden nun Stahlpleuel, wegen der größeren Haltbarkeit verwendet. Die Kurbelwelle wurde durch stärkere Kurbelzapfen verstärkt  und die Bohrungen in den Kurbelwangen wurden weiter von der Kurbelzapfenbohrung weg verlegt. Er konstruierte ferner neue Kipphebel und fertigte die Ventilfedern aus Titan. Die Einlaßventile wurden aus Nymonik gefertigt. Eine weitere Verbesserung erfuhren die Kolben, wobei rings um das Kolbenhemd ganz feine Nuten eingelassen wurden, die als Ölab- streifer dienten und praktisch den Ölabstreifring ersetzten


Auch ein WESLAKE mit 2 Vergasern wurde von OL auf den Markt gebracht

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Weslake Kurbelwelle: links die Orginal- Ausführung und rechts die OL-Welle mit verstärkten Kurbelzapfen.Im Vordergrund der von OL entwickelte Kolben.


Weslake- V2-Motoren

Weslake-V2-2
Weslake-V2

Weslake 1000ccm V2-Motor, der von Otto Lantenhammer in seiner legendären “Schwarzen Erna” 1983 eingebaut wurde. Der Motor leiste- te ca.120 PS.

Von diesem Weslake-Zweizylinder-V-Motor mit DOHC- Vierventil-Zylinderkopf wurden nur 6 Exemplare hergestellt.


Weslake-Wasp Gespann

Kuil

Holländisches 750 ccm Weslake-Wasp -Gespann von 1980.Pilotiert  hier von Grietinus Huls mit Beifahrer Harry Kuil aus Vlagtwedde auf der Bahn in Eenrum..


Weslake-VMC

VMC-Gespann mit SOHC- Weslake Motor von Riek Diephues von 2002


Siehe auch

Zum ersten Teil der Weslake Story >>>

Wesl-Links

WWW.weslake.co.uk

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