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Der hier abgebildete PHBE-Vergaser ist mit einem langen Lufttrichter für Viertaktmotoren konzipiert, wogegen bei Zweitaktern eher Vergaser mit kurzen Lufttrichtern zum Einsatz kommen.Wegen der, bei Rennmotoren verstärkt, auftretenden Vibrationen kommt hier nur eine Befestigung mit Gummiflansch in Frage.Da bei Bahnmotoren, in der Regel, der Tank über dem Vergaser liegt und damit ohne Kraftstoffpumpe gearbeitet wird, soll die Öffnung des Schwimmernadelventils etwa 30% größer als der Durchmesser der Hauptdüse sein. Als Schwimmer, kommen hier sogenannte Doppelkammerschwimmer zum Einsatz, die für Rennmotoren besonders gut geeignet sind, da sie auch unter schwersten Einsatzbedingungen ein konstantes Kraftstoffniveau Garantieren. Für den Kaltstart wird hier eine sogenannte “unabhängige Kaltstarteinrichtung “verwendet. Sie wird so genannt, weil sie mit separater Starterdüse, eigenen Zerstäuber und Chokekolben arbeitet. Der Gasschieber besteht hier aus einen Rundkolben mit eingehängter Düsennadel. Beim Gasgeben, wird der Rundkolben mit der Düsennadel, entgegen der Federkraft, nach oben verschoben und gibt die Öffnung der Hauptdüse frei. Dadurch gelangt Kraftstoff durch die Hauptdüse zum Zerstäuber. Die Zerstäubung variiert, je nach Stellung der sich verjüngenden Düsennadel. Ab 3/4 Gasschieberöffnung wird die Kraftstoffmenge ausschliesslich durch die Grösse der Hauptdüse bestimmt. Bei Methanolbetrieb muss, die Hauptdüse und auch das Schwimmernadelventil um ca.50% größer sein als bei Benzinbetrieb. Dieses liegt am sogenannten stöchiometrischen Mischungsverhältnis vom Kraftstoff zur angesaugten Luft. Während bei Benzinbetrieb ein Mischungsverhältnis von 1 : 14,7 für eine saubere Verbrennung erforderlich ist, ist bei Methanolbetrieb ein Mischungsverhältnis von 1 : 6,5 Ideal. Dies liegt am bereits im Methanol enthaltenen Sauerstoff.
siehe auch Bericht über Methano
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