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J.A.P
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J.A.P steht für John Alfred Prestwich der 1874 in London geboren wurde und dort auch 1952 starb.Prestwich,der aus gutsituierten Hause kam und mehrere Eliteschulen besuchte wo er besonders in Mathematik glänzte, war der geborene Ingineur, der bereits mit 14 Jahren einen funtionstüchtigen ,dampfbetriebenen Standmotor entwickelt hatte. Bereits als 20jähriger war er Leiter der der J.A. Prestwich Manufacturing Company. Ein Jahr später (1895) entstand sein erstes kleines Werk in Tottenham nördlich von London.Ab 1901 entwickelte Prestwich auch Motorräder und nahm damit an Zuver- lässigkeitsfahrten teil. Ab 1908 aber beschloß das Unternehmen, sich nur noch auf Motoren zu konzentrieren Ein Jap-Einzylinder wurde in die Matchless eingebaut, auf der Charlie Collier bei der ersten Tourist Trophy siegte. 1923 ließ Jap eine desmodronische Ventilsteuerung patentieren, die aber erfolglos blieb. In den 20er Jahren produzierte Jap fast 20 verschiedene Motoren, die fast alle in zwei Versionen gefertigt wurden. Im Jahr 1930 entwickelten Jap Konstrukteur und Rennfahrer Stan Greening und der Speedway- Weltmeister Wal Phillips einen außergewöhnlichen Motor für Speedway- maschinen. Von diesen Motor gab es sowohl eine Langhub als auch eine Kurzhubversion. Die Langhubversion hatte eine Bohrung von 80 mm und einen Hub von 99 mm. In der Kurzhubversion hatte der Motor eine Bohrung von 84 mm und einen Hub von 89 mm. Dieser relativ unkomplizierte Motor wurde mit nur geringen Änderungen bis mitte der siebziger Jahre bei Bahnrennen eingesetzt. Da es bei JAP keine richtige Rennmotorenabteilung im heutigen Sinne gab, waren die Rennmotoren immer weiterentwickelte Serienmotoren die als sogenannte Sport-JAP´s verkauft wurden wobei der Preisunterschied höchstens bei 20% lag. Überhaupt gab es immer ein inniges Verhältnis zwischen den Konstrukteuren und den Rennfahrern die diese Motoren fuhren. Jede vernünftige Anregung der Fahrer wurde gesammelt, analysiert und möglichst rasch umgesetzt. Auch Praestwichs beiden Söhne Vivian und Teddy waren auf der Rennstrecke genauso zuhause wie im Konstruktionsbüro. Dieser Speedway-JAP bildete auch die Grundlage für die großen 1000 ccm ohv-Zweizylindermotoren die zuerst 75 PS und später 85 PS leisteten und mit dem Eric Fernihoug auf Brough-Superior 1937 Ernst Hennes Weltrekord brach.Nach dem zweiten Weltkrieg baute man die schnellen 1000er Motoren weiter die später auch in kleine Rennwagen eingebaut wurden. Hier machte sich der Engländer Mike Erskine, der nicht nur Rennfahrer sondern auch JAP-Tuner war, schnell einen Namen und war mit seinen Rennwagen recht erfolgreich. Da es JAP aber nach dem zweiten Weltkrieg nie mehr richtig gelang das Interesse der Motorradindustrie zu erwecken, verkaufte die Praestwich Familie 1957 die Firma an die Wolverhamptener Villies- Werke.
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einem Behälter aufgefangen, der nach jeden Lauf geleert werden mußte. Das Bild oben links zeigt den OHV- Motor in der Maschine des Theenhauseners Gottfried Schwarze, der damit 1970 in Scheessel Deutscher Meister wurde.
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Steuerung des OHV 2-Ventilers Auf der Kurbelwelle befindet sich ein Ritzel mit 22 Zähnen, welches das darüberliegende Nockenwellenrad mit 44 Zähnen antreibt. Die beiden Rollenschlepphebel sind auf einer gemeinsamen Welle gelagert. Über lange Stößelstangen wird die Kraft nach oben übertragen und dadurch die Ventile betätigt. Die langen Stößelstangen beeinflussen die Höchstdrehzahl negativ und waren auch ein Grund dafür, das der OHV- Motor heute nicht mehr anzutreffen ist.
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Diese Jap-Maschine wurde 1975, beim Grasbahnrennen in Harsewinkel, in der B-Lizenzklasse von Hinrich Tamminga aus Klein-Hollen eingesetzt.Der Luftfilter enthielt, wie beim Auto,eine Papierpatrone und war außen ange- bracht. Da es damals noch keine Phonbeschränkung gab, war das Auspuffrohr hinten völlig ohne Dämpfung
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Die Langhubmotoren mit 100mm Hub waren als “Fünfbolzer” ausgeführt.
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Dieser 500ccm ohv- JAP-Motor mit zwei Ventilen und der spezi- ellen Kipphebellagerung leistete ca. 28 PS und wurde in der Senior-TT im Jahre 1927 eingesetzt..
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JAP -DOHC- 4-Ventil-Motor
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JAP-DOHC-Motor, hier 1983 in Melsungen, eingesetzt von einem B-Lizenzfahrer
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Um ein interessantes Langbahnbike handelt es sich bei dieser Konstruktion von James Peters aus den siebziger Jahren. Der DOHC- Motor, der sich ursprünglich in einem ROTAX-Speedwayfahrgestell befand, wurde hier in einen Hagon-Langbahnrahmen gesetzt.Da die Maschine nach 1975 noch im Einsatz war, mußte sie mit einem FIM-zugelassenen Schall- dämpfer von KING ausgerüstet werden. Wegen der ebenfalls seit den siebziger Jahren geltenden Vorschrift nach der alle Motoren mit einer Ölauf- fangvorrichtung ausgestattet sein müssen, wurde hier über dem Auspufftopf ein Behälter angebracht. Außerdem verfügt die Maschine bereits über eine elektronische Zündanlage von Ducati. Statt des üblichen Zweiganggetriebes wurde hier ein Viergang- Norton Getriebe verwendet.
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Von diesem Motor wurden nur ca.40 Exemplare her- gestellt, die hauptsächlich nach Deutschland und Hol- land verkauft wurden. Hier im Speedwaybike einge- baut
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Bereits bevor George Greenwood 1977 den Vierventil JAP herrausbrachte gab es bereits zahlreiche Tüftler und Tuner die dem in die Jahre gekommenen Ohv-Motor einen Vierventilzylinderkopf verpassten. Auf dem Bild ganz links ist ein DOHC-Zylinderkopf vom Engländer Mike Erskine zu sehen, der diesen Motor 1975 konstruierte. Erskine war früher Speedwayfahrer in Wimbledon und Tuner von JAP Motoren, die im ELSTAR Rahmen montiert von Andy Ross gefahren wurden. Später baute er eigene Speedway und Grasbahnfahrgestelle die unter dem Namen STARIDE bekannt wurden. Daneben konstruierte er auch noch Formel-III Rennwagen die ebenfalls mit JAP-Motoren bestückt waren. In der Mitte und rechts ist ein OHV-Vierventil Jap zu sehen der von Roland Duke 1975 gebaut wurde. Der Zylinderkopf wurde hierbei von Dukes Neffen , Peter Duke, aus einem vollen Stück Aluminium gefräst. Der Zylinderkopf hatte speziell geformte Kühlrippen die den Fahrwind zur Zündkerze führten um diese vor Überhitzungsschäden zu schützen.
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JAP Zweizylinder V-Motor
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Weitere Informationen über JAP :
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