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Michael Krauser, den meißten Leuten besser unter seinen Spitznamen “Mike” oder “Gigi” bekannt, war in den siebziger und achtziger Jahren einer der größten Sponsoren im Motorradsport.Wurden mit seinen Motoren doch insgesamt 10 Weltmeistertitel sowohl in den Solo als auch in den Gespannklassen gewonnen. Weniger bekannt ist aber, das Krauser als junger Mann ein erfolgreicher Gespannfahrer auf der Sandbahn |
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JAP-Motor zum Einsatz brachte. Dieses hatte einen besonders kurzen Radstand und war speziell für Sandbahnen konstruiert. Mit den damaligen Gespanngrößen Haselbeck/Scherzberger, Mayr / Zeller oder auch Wimmer /Oberleitner, Mößmer / Aumüller und so weiter, lieferte er sich erbitterte Rad an Rad Kämpfe wie sie heute nur noch selten zu bewundern sind. Durch die Motorenfirma seines Vaters, aber auch durch die Übernahme einer BMW Vertretung konnte er dabei immer auf Spitzenmaterial zurückgreifen. |
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1972 eröffnete Mike Krauser in Merimg seine heute weltbekannte Firma für Motorradzubehör und Fabrikation. Der von ihm entwickelte Hartschalenkoffer war ein voller Erfolg und ermöglichte Krauser Rennsport Sponsoring in großem Stil zu betreiben. Leider versteifte er sich dabei zunehmend auf den Strassen- rennsport und nicht auf den Bahnsport. Nur wenige Bahnfahrer wie Karl Maier kamen in den Genuß von Krauser unterstützt zu werden. |
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maschine auf die Beine mit der Peter Öttl sehr erfolgreich war. Als die 80ccm Klasse durch die 125er Klasse ersetzt wurde baute Krauser für Adi Stadler eine solche Maschine mit der dieser gleich beim ersten Einsatz WM-Punkte holte.1984 und 85 wurde Krauser Fahrerweltmeister und 1985 und 89 Markenweltmeister. Die Solofahrer Randy Mamola, Freddy Spencer, Gustav Rainer in der 500ccm Klasse sowie Stefan Dörflinger, Hubert Abold, Peter Öttl bei den 125ern fuhren diese Erfolge für den Meringer Rennstall ein. Besonders erfolgreich war das Krauser Racing Team in der Seitenwagenklasse wo die Fahrerkombinationen Biland-Waltisperg, Michel-Fresc, Schwärzel-Huber, Webster-Hewitt zu Weltmeisterehren kamen. |
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In den achtziger Jahren versuchte Krauser Speedwaymotorräder mit 250 ccm Zweitakt-Motoren von Suzuki oder KTM auszurüsten um dem Bahnsport mehr Seriennähe zu geben. Doch es blieb bei einzelnen Testfahrten, da die Veranstalter nicht daran interessiert waren die Klasse in ihr Programm aufzunehmen. Aber auch im Strassenrennsport machte die geballte Konkurrenz aus Japan den Privatier Krauser zu schaffen, so das sich dieser Anfang der neunziger Jahre mehr und mehr als Sponsor und Hersteller aus dem GP-Sport zurückzog. Im Februar 1991 verstarb Mike Krauser im Alter von nur 63 Jahren an Herzversagen. Die Geschäfte werden heute von seinem Sohn Michael in gewohnter Weise weitergeführt. Die meissten Komponenten vom Krauser Rennstall sind heute im Motorradmuseum von Krauser Fan Manfred Wirth in Pleidelsheim zu sehen. |
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