Markus Eibl´s Meistermaschine

Am 5.September 2004 wurde Markus Eibl in Scheessel ,mit der maximal möglichen Anzahl von 25 Punkten, Deutscher Juniorenmeister auf der Langbahn.Grund genug für bahnsporttechnik.de einmal die schnelle Maschine des 22jährigen aus dem bayrischen Dietersburg vorzustellen.

Auch in der B-Lizenz ist es heute kaum noch möglich mit Standartmaterial eine Meisterschaft zu gewin- nen, weshalb Markus Eibl seine Maschinen von Tuner Otto Lantenhammer vorbereiten läßt.Der Kontakt zu Otto Lantenhammer kam durch Markus Vater Alois zustande, der als langjähriger Mecha- niker von Ex-Gespanneuropameister Otto Bauer über gute Kontakte zum Meistertuner verfügt.
Das Jawa-Mono-shock Fahrgestell ist von Baujahr 2003 und mit einem Zentralfederbein der Fa.WILBERS versehen. Auch die Jawa-Schwinggabel ist mit einem Spezialdämpfer von WILBERS bestückt, der so konstruiert ist, das er die sonst übliche Gummibandfederung überflüssig macht.Als Lenker verwendet Markus einen Moto- Cross-Lenker während Sattel und Motorabdeckung von der Tschechischen Firma LNK gestaltet wurden.Das Zweigang JAWA-Getriebe welches vom Motor über Zahnriemen angetriebenen wird, gibt seine Kraft über eine GG-Kupplung an das mit MITAS-Reifen bestückte Hinterrad weiter.Für die Methanol-Zufuhr des Motors sorgt ein BZ-Vergaser ohne Schwimmerkammer.

Dank Hauptsponsor HSM und der Fa.dokutec kann Markus Eibl zur Motorabstimmung auf das neue Data-Recording-System AIM Drack evo3 zurückgreifen, welches speziell für den Bahnsport entwickelt wurde.Mit diesem Gerät ist es möglich während des Trainings verschiedene Daten wie Motordrehzahl, Geschwindigkeit, Öl und Abgas- temperatur sowie sogar die Querbeschleunigungs- werte während der Startphase aufzuzeichnen, um sie später im Fahrerlager mittels Laptop auszu- werten.Nachlassende Quereschleuningswerte zwi- schen den Startvorgängen deuten zum Beispiel auf eine rutschende Kupplung hin.
Alle nichtverchromten Anbauteile des Motorrades, wie Motorplatten, Antriebsritzel , Kupplungsab-

deckung usw. wurden von Mechaniker Christian Fuchsgruber hochglanzpoliert, was erstens den Vorteil hat, das der Schmutz schlechter haften bleibt und zweitens später bei der Maschinenreinigung eine Menge Arbeitszeit eingespart werden kann, da  der Schmutz einfach mittels Hochdruckreiniger ohne Nachbearbeitung abgespült wird.Christian Fuchsgruber hat in seinem Betrieb noch Kapazitäten frei und würde auch gerne Polierarbeiten für andere Fahrer übernehmen.Wer Interesse hat, kann sich direkt an Christian Fuchsgruber wenden.

Markus Eibl hat in 2004, in dem er endlich einmal vom Verletzungspech ver- schont blieb, nicht weniger als 24 Langbahnrennen bestritten, weshalb er in den Sommermonaten auch nicht  einer geregelten Ar- beit in seinem Beruf als Maschinenbaumechaniker nachgehen kann und des- halb um so mehr auf die Unterstützung seiner Spon soren angewiesen ist.
Ambitionen auch Speed- wayrennen zu bestreiten

hat er zur Zeit nicht, trainiert aber dennoch sporadisch auf den Bahnen in Landshut und Pocking um ein besseres Driftgefühl zu bekommen.

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